Planung - Klaus-Hausmann

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wie plant man eine 4-5 monatige Reise


nach der Idee kommt die Recherche und da macht es uns das Internet mittlerweile recht leicht oder auch nicht. Unendlich ist die Flut der Informationen. Reiseberichte, Foren, kommunale Webseiten, Prospekte, Zeitschriften und Reiseführer - Informationen en masse.
Jetzt heißt es das Wichtige herauszufiltern und vor allem strukturiert vorgehen sonst verliert man sich im Unendlichen.



             

Der Weg ist das Ziel, das ist das Motto.

In Bezug auf die NSCR ist der Weg und damit das Ziel vorgegeben. Als Elektroniker habe ich ein gewisses Grundvertrauen in die Elektronik und nutze sie gern als Unterstützung bei der Wegfindung. Mit dem GPS-Gerät eTrex vista HCx bin ich bisher sehr zufrieden. Es ist robust auf Schotterwegen und funktioniert tadellos bei Kälte, Hitze und Regen und die Batterien halten 3-4 Tage bei 6-8h/Tag. Trotzdem werde ich auf das neuere etrex 30 umstellen, da dieses mehr Punkte/Track erlaubt. Beide Geräte sind inzwischen sehr günstig und ihr Geld wert.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ohne Papierkarten ziehe ich bei längeren Touren nicht los. Hier haben sich für mich die Karten von "Reise Know How" bewährt, da diese reiß- und wasserfest sind. 1:500000 oder kleiner ist als Übersichtskarte ausreichend.
Meine bisherige Erfahrung bezüglich Markierung auf der NSCR ist unterschiedlich. In Deutschland gibt es oft so viele Wegweiser für verschiedene Wege, dass man oft suchen muss um den Richtigen zu finden. In Dänemark ist die Markierung des NSCR teilweise sehr spärlich, ich war froh das GPS zu haben. In Schottland ist die Markierung sehr gut, man kommt hier auch ohne GPS zurecht, was aber auch daran liegt,

dass es kaum Radwege gibt und die Route immer den Autostraßen folgt. Oft sind diese Straßen einspurig und wenig befahren aber ausreichend beschildert.

Überall sind jedoch größere Städte ein Problem, da hier die Markierung generell schlecht oder fehlend ist.


Wie man sich bettet, so schläft man.

Hotel, Pension oder Zelt? Eine Grundsatzfrage, die einiges nach sich zieht und letztendlich ist es auch eine finanzielle Frage bei einer längeren Reise.
Die NSCR bietet eine ausreichende Dichte von Übernachtungs-möglichkeiten, so dass man hier auf das Mitschleppen der Camping-ausrüstung verzichten könnte.
Für mich stellt sich die Frage eigentlich nicht. Hotelübernachtung scheidet aus Kostengründen aus und auf meinem geplanten Abstecher nach Island ist die Campingausrüstung sowieso ein Muß.


Da das Zelt für einige Monate mein Heim sein wird, entscheide ich mich für ein geräumiges 2-Personen Zelt auch wenn es etwas schwerer ist. Da ich spätestens in Island mit rauem Wetter rechne lege ich auch viel Wert auf Qualität und vor allem Stabilität.

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